Mittwoch, November 13, 2013

Hofberichterstattung in der «Sonntags-Zeitung»

Letzte Woche hat die Migros-Tochter Globus das Modehaus Schild übernommen. Die Migros steigt damit auf zur Nummer eins im Schweizer Markt für Mode der mittleren und gehobenen Preisklasse. Die«Sonntags-Zeitung» nahm diesen Coup zum Anlass, um ein Interview mit dem Migros-Chef Herbert Bolliger zu führen. Wer allerdings auf ein paar kritische Fragen gehofft hatte, sah sich getäuscht. Im Interview ging es unter anderem darum, dass Bolliger seine perfekt sitzenden Anzüge seit Jahren bei Globus kauft und Sport treiben muss, wenn er weiterhin in die Standardgrösse rein passen will. Es ging um seine Vorliebe für Porsches und Formell und darum, dass ihm der «Aktionsplan grüne Wirtschaft» von Doris Leuthard auf die Nerven geht. Als man doch noch kurz auf die Übernahme zusprechen kam, durfte Bolliger seinem Stolz auf diesen «Schildbürgerstreich» Ausdruck verleihen, sich rühmen, zwei «Topmarken zum attraktiven Portal für den Markteintritt in die Schweiz»gemacht zu haben.

Keine Frage dazu, wie sich dieser Hang zum Gigantismus mit dem ursprünglichen Geist der Migros als Genossenschaft, als sozial geprägtes Unternehmen für die kleine n Leute, unter einen Hut bringen lässt. Oder dazu, wer den Deal bezahlt hat: Die Kunden der Migros. "Und die Mitarbeiter. (Anmerkung Blogger)"

Bei der internen Blattkritik sei das Interview gutweggekommen, heißt es bei der «Sonntags-Zeitung». Kein Wunder: In der gleichen Ausgabe schaltete die Migros gleich sechs Seiten Werbung hintereinander. Kosten gemäss Inseratentarif:106635 Franken.

Denise Bucher / saldo Nr. 18, 6. November 2013

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Mittwoch, Februar 13, 2013




Mit diesem Slogan sind heute Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten der Migros unters Dach geklettert. Sie fordern den Grossverteiler auf, bis spätestens 2020 alle gefährlichen Chemikalien aus der gesamten Produktionskette ihrer Kleidung zu eliminieren. Denn das ist nötig: Wir haben unter anderem in einer Kinder-Regenjacke der Migros inakzeptabel hohe Mengen Schadstoffe gefunden.

 Coop zeigt der Migros wie das geht: Als erste Schweizer Firma und 17. Unternehmen weltweit verpflichtete sich Coop dazu, bis 2020 alle gefährlichen Chemikalien aus der Produktionskette zu verbannen.

Auch die Migros zeigt sich gerne als Firma, die sich für die Umwelt und zukünftige Generationen engagiert. Mit «Generation M» gibt die Migros verbindliche Versprechen an die Generation von morgen ab, doch ein glaubwürdiges Detox-Versprechen hat sie bisher abgelehnt. Fordere die Migros mit uns auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und rasch Massnahmen zum Verzicht auf giftige Chemikalien zu ergreifen – wie Coop das tut.

Unterstütze und kommentiere auf Migipedia unsere Idee einer giftfreien Migros-Mode!

Herzliche Grüsse
Mirjam Kopp
Chemieexpertin bei Greenpeace Schweiz

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Donnerstag, Dezember 15, 2011

Druckaufträge der Migros sorgen für rote Köpfe

Von Christian Lüscher. Tages-Anzeiger

Migros-Chef Herbert Bolliger kritisiert den grenznahen Einkaufstourismus, der Arbeitsplätze gefährde. Dabei druckt die Migros für viel Geld im Ausland. Aus Preisgründen, wie sie selbst sagt.

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Sonntag, März 14, 2010

Gefeuert wegen Sandwich

Am 4. Februar 2010 um 9.30 Uhr in der Migros-Filiale «Stücki» in Basel: Die 20-jährige Lebensmittel-Verkäuferin Monika R.* hat einen Hungerast. Sie nimmt sich ein Frikadellen-Sandwich aus dem Regal und isst es. Zehn Minuten später holt sie in ihrem Personalkästli das Portemonnaie und bezahlt an der Kasse. Tags darauf zitiert die Personalabteilung Monika R. zum Hauptsitz der Basler Migros-Genossenschaft. Dort teilt ihr der Personalleiter mit: «Sie sind fristlos entlassen.» Die Begründung: Sie habe während der Arbeit ein Sandwich verzehrt, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht bezahlt gewesen sei. Somit handle es sich um «Mundraub», einen geringfügigen Diebstahl, der gemäss Hausordnung die fristlose Kündigung zur Folge habe.

«Skandalös, wie ein vermeintlich sozialer Arbeitgeber wie die Migros mit dem Personal umspringt»

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Dienstag, September 23, 2008

Markenstrategie

Migros überdenkt ihre Markenstrategie
Mit Hilfe externer Berater prüft der orange Riese seine 250 Marken zurzeit auf Herz und Nieren. Er versucht, wenige Kernmarken herauszuschälen.
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Immer noch das gleiche Problem. Die eigenen Leute sind zu dumm.

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Montag, September 08, 2008

30 Prozent Rabatt auf alle Bücher

Ex Libris korrigiert Inserat – Buchhändler bleiben hart

Der Buchhändler- und Verlegerverband SBVV klagte gegen Ex Libris wegen eines irreführenden Inserates. Ex Libris hat das Inserat korrigiert, der SBVV klagt weiter – der Frust sitzt tief.

Stein des Anstosses: Dieses Ex-Libris Inserat.

Ex Libris preist auf grossen Inseraten 30 Prozent Rabatt auf alle Bücher an – und lässt damit die kleinen Buchhändler um ihre Existenz fürchten. So war es ein gefundenes Fressen für den Buchhändlerverband, als Ex Libris am Freitag auf dem Inserat das neue Buch von Franz Hohler mit falschen Preisangaben bewarb. Der SBVV klagte wegen «Verletzung der Preisbekanntgabe».
«Systematische Täuschung»

Ex Libris gab den Fehler umgehend zu, in den Inseraten in der Sonntagspresse war er auch korrigiert. Dennoch zieht der SBVV die Klage nicht zurück. «Der Verdacht bleibt, dass es sich nicht um einen Fehler handelte, sondern dass Ex Libris bewusst die Kunden täuscht», sagt Dani Landolf, SBVV-Geschäftsführer.

Ex Libris täusche nicht nur die Kunden, sondern versuche «systematisch die Vielfalt im Buchhandel zu zerstören». Landolfs Kampf wirkt verzweifelt. Ob er denn glaube, den Prozess gegen Ex Libris zu gewinnen? «Ja, den werden wir gewinnen!» sagt er entschlossen. Und: «Wer falsch wirbt, wird bestraft. Punkt.» Dass er mit der Klage Ex Libris bremsen kann, glaubt auch er nicht. Aber: «Wir wollen damit ein Signal setzen.»

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Samstag, April 26, 2008

Gefährliche Produkte

Meldung im K-Tipp Nr. 8 vom 23. April 2008

Allergiegerät: Die Migros hat den Verkauf ..... gestoppt. Grund: Zweifel an der Wirksamkeit

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Montag, April 07, 2008

Free Tibet NOW

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